Mittwoch, 13.09.2017

Día de familia

Diesen Sonntag war in meiner Schule der Dia de Familia, der vergleichbar mit unserem Tag der offenen Tür ist. Mein Jahrgang hat geholfen das Ganze zu organisieren und das Kellnern übernommen, um mit dem Geld nächstes Jahr den Abschlussball zu finanzieren. Ich bin mal wieder zur verabredeten Zeit, also viel zu früh, gekommen und musste auf die Anderen warten, die nach und nach ankamen. Anschließend haben wir uns im bunt geschmückten Kolosseum versammelt und ein paar Mütter, die die Leitung für den Tag übernommen hatten, haben uns unsere Schürzen und Tabletts gegeben. Ich hatte das große Glück, dass mir nur ein Tisch mit vier Personen zugeteilt wurde und war relativ schnell fertig, während meine Freunde, total verschwitzt, noch zehn weitere Leute bedienen mussten. Die Sporthalle war voll, ich weiß nicht, wie viele Familien gekommen sind. Nach dem Essen wurde noch eine Messe gehalten, bei der der Priester so emotionsvoll war, das er fast geschrien hat. Draußen gab es für die Kinder eine Hüpfburg, weitere Spiele und eine Wiese mit Tieren, sodass der Tag mehr so wie ein Stadtteilfest war. Nach dem ich mir alle Tiere angeschaut hatte, insbesondere das Lama, habe ich einer Freundin geholfen, die übergebliebenen Küken zu verkaufen. Die Eltern haben sich natürlich immer sehr gefreut, wenn ihre Kinder mit einem kleinen, gelben Küken auf dem Arm ankamen und gefragt haben, ob sie eins haben dürfen. Kurz vorm Ende das Tages wurde noch in der Sporthalle mit allen Bingo gespielt und Nachtisch gegessen, wobei ich leider zu spät war und keinen von meinem Lieblingsnachtisch Tres Leche, eine Schichtung aus drei verschieden Lagen kondensierter Milch, mehr abbekommen habe. Das war aber kein Problem, den habe ich mir dann eben später, als ich noch mit Freunden essen gegangen bin, einen gekauft. Mmmm...